GASTROWORKS BUSINESS

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Wir sind seit 15 Jahren das Original !

 

GASTROWORKS ist die Gastronomie-Workware schlechthin.

Kernstück ist die einfache, aber hocheffiziente Kalkulationsmaske inklusiv Deckungsbeitragsrechnung und Verkaufsstatistik.

Automatisierte Dienstplanvorlagen, rechtssichere Arbeitsverträge mit Abmahnmustern sind ebenso enthalten wie der gesamte HACCP Komplex mit umfangreichen Checklisten.

Marketingthemen zur Gästebindung sowie über 350 Kreativideen für Ihre Küche runden das Paket ab.

 

2016 stark erweitert und neu aufgelegt

 

Optimieren Sie sofort und mit wenig Aufwand Ihre Arbeitsprozesse und Umsätze  -  Perfektion auch für den Gründer.

Zielgruppe: Inhaber, ExistenzGründer, Küchenchefs, F&B Manager, Geschäftsführer, Betreiber, Investoren


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Preise zzgl. MwSt., keine Versandkosten

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Was unsere Kunden sagen:

 

Von Helmut Westermeier, selbständig seit 3 Monaten, Hamburg

Nach langer langer langer Suche in Buchshops und im Internet bin ich bei Amazon fündig geworden. Ich habe ein Restaurant eröffnet. Ich brauche Dienstpläne für die Küche, einen Arbeitsvertrag, ein Abrechnungsformular und und...
Selbstgebastelt in Word oder Excel oder was weiß ich. Ich bin sparsam und deshalb bei Software immer skeptisch. Aber Gastroworks hat meine Erwartungen übertroffen, weil ich jetzt alles habe, was ich so brauche. Das beste: ein Kalkulationsprogramm für meine Getränke UND für die Küche ist auch enthalten. Allein die Kalkulationsprogramme die ich so gefunden habe, kosten ein vielfaches. Und taugen auch nicht mehr. Bravo, ein Meisterstück!

 

Von Jan Olpers, Küchenchef und Betriebsleiter, München

Tolle Sache. Einfacher geht's gar nicht. Alles in Excel, so daß ich mich gleich auskenne. Ich habe mit hochkomplizierten Gastroprogrammen gearbeitet, die sehr schwierig in der Handhabung waren. Und alles muß ich dann noch meinem Stellvertreter erklären.
Wir haben jetzt genau das abgespeichert, was wir für unseren Betrieb (Hotel) brauchen. Eine echte Hilfe, besonders die Hygieneverordnung mit Putzplan und die Berechnung unseres Budgets. Preis-Leistungsverhältnis ist super! Würde ich wieder kaufen.

 

Janina Meka, Gasthaus Rose, Frankfurt

"Die prompte Lieferung und die Hotline waren bemerkenswert. Bitte Weiter so!

 

 

 

Tipps und Tricks aus unserem Bestseller "Willst Du die totale Pleite?" Erweitere Neuerscheinung 2012

Büro: Das Desaster 

Wenn Du, und zwar vom ersten Tag an nicht Ordnung hältst, wirst Du das blanke Chaos erleben, das Dir die Zeit nur so frisst. Du wirst keine Bankbelege mehr kontrollieren können, Deine Mitarbeiterstunden für Abrechnungen nicht wiederfinden und ständig nach Telefonnummern von Technikern und Lieferanten suchen. 

Lege Dir deshalb vor der Eröffnung verschiedene Ordner an, als Mappe, Ordnerfach auf dem Schreibtisch oder als File auf Deinem Computer. Du brauchst folgende Titel: Einkauf, Lieferanten, Angebote, Technik, Personal, Rechnungen zu zahlen, Rechnungen an Gäste, Dokumente-Genehmigungen-Amtliches, Versicherungen, Steuerberater, Angebote-Events, Tagesabrechnung, Bedienungsanleitungen-Garantieerklärungen, Schriftverkehr Mitarbeiter. 
Fasse lieber verschiedene Themen zusammen. Wenn ein Ordner zu unübersichtlich wird, teile ihn nach unterschiedlichen Themen auf. Halte Deine Bürokratie so klein wie möglich, denn Dein Arbeitsplatz ist wo? Richtig, am Gast! Präsent sein, sich sehen lassen, einfach jedes Problem lösen, das auftaucht. Wenn Du mal richtig gut bist, siehst Du die Probleme, BEVOR sie auftauchen. 

Ausschnitt aus "Willst Du die totale Pleite?"

 

 

 

Money-Money-Money-Money-Money 

Selbst gutgehende Läden stehen oft kurz vor der Insolvenz. Und vorm Gerichtsvollzieher! Warum? 

Warum ich selbständig bin? "Ja", sagen Dir viele Gastronomen, "weil ich immer Geld in der Tasche habe". Stimmt! Nur vergessen sie, dass es nicht ihres ist. Mach Dir klar, was alles zu zahlen ist von Deinem täglichen Umsatz: Löhne plus Arbeitgeberanteile für Koch, Bedienung, Aushilfe, Putzfrau und Spüler, Gewerbesteuer, Lohnsteuer, Sozialabgaben, Betriebsversicherungen, Berufsgenossenschaft, GEMA, Dein eigenes Gehalt, Deine eigene Altersvorsorge, Deine eigene Krankenversicherung, das Betriebsfahrzeug, Pacht, Instand- haltungen und Reparaturen, Telefon, Lieferanten, Werbung, Steuerberater, Reinigung der Lüftungsanlage, Getränke- leitungsreinigung, Wäschedienst, wöchentliche Entsorgung aller Betriebsmittel, Berufsunfähigkeitsversicherung, Strom, Wasser, Gas, Winterreinigung außen und noch viel mehr. 

Vom täglichen Umsatz darfst Du auch erst einmal 16% abziehen, die gehören nämlich als Umsatzsteuer dem Finanzamt und nicht Dir. Dein Steuerberater wird dies zwar als Vorsteuer verrechnen, aber es ist nicht Dein Geld! 

Willst Du 12- und 16-Stundentage, willst Du jedes Wochenende arbeiten, willst Du Augenringe, willst Du auf Deinen Sommerurlaub verzichten und Ostern in Deinem Laden gestresst Eier braten anstatt zuhause in Ruhe mit Deinem Schätzchen welche zu suchen? Willst Du ein übergroßes finanzielles Risiko eingehen und oft weniger verdienen als angestellte Kollegen mit Fünftagewoche, Urlaubsanspruch und Krankengeld? 


Ausschnitt aus "Willst Du die totale Pleite?"

 

 

 

Brauerei oder Mafia? 


Vorweg gesagt: Fast alle Brauereien ziehen Dir die Hosen aus. Es interessiert sie nicht die Bohne, ob Du wirtschaftlich arbeiten und von Deiner Arbeit Lohn existieren kannst. Die wollen pünktlich ihre Pacht sehen - was auch legitim ist - aber alles andere schert sie nicht. Dies gilt zum Teil auch für mittelständische Brauereien, bei denen es während der Vertragsgestaltung eher "familiär" zugeht und Du Dich gut aufgehoben fühlst. Wenn Du ein Lokal von einer Brauerei pachtest, pass höllisch gut auf, ob nicht allein der Vorvertrag an Betrug grenzt. Ich rate Dir nur: Suche Dir in Ruhe einen privaten Verpächter, mit dem Du "zusammenarbeiten" kannst. 

Deine Brauerei lässt Dich nie reich werden, genau wie Deine Hausbank, sonst könnten sie selbst ja nicht in Saus und Braus leben und einen Palast nach dem anderen in 1 A-Lage bauen. 

Wie kommt es also, dass Du für Dein Bier im Einkauf mehr zahlst als Dein Gast Heinz Krause im Getränkemarkt? Wenn Dein Brauereivertreter hierauf eine schnelle und plausible Antwort weiß, leg' ihn auf die Streckbank, zieh mal kräftig an und frag' ihn noch mal. Lies Dir jeden - jeden!! - Absatz fünfmal durch und nimm dann den schlimmsten Fall an. Frag Dich, was dann passiert. Verstöße gegen unterschriebene Verträge setzt jede Brauerei vor Gericht locker durch. Zu Deinem Nachteil. Also: 



Glaub niemals einem Brauerei-Vertreter, 
der wird fürs Plappern bezahlt. Je mehr der redet, desto schneller hat er sein Haus abgezahlt. Der fährt den neuesten Mercedes, ist nun - manchmal - Berufsalkoholiker auf Spesen und futtert sich umsonst durch, während Du nach nur vier Stunden Schlaf mit Deinem drittklassigen VW-Bus beim Großmarkt gegen bar einkaufst, damit Du 20 Euro an Wareneinsatz sparst. Du bleibst mit einer Brauerei oft jahrelang auf einem Riesenhaufen Sch...........ulden sitzen. Wenn Du "baden" gehst, steht die Brauerei als erste mit einem Pfändungsbeschluss vor der Tür und beschlagnahmt Dir, wenn sonst nichts zu holen ist, Deine Teebeutel. 

Wirtschaftlich lohnender ist es oft, mit Schutzgelderpressern oder der tschetschenischen Mafia als mit einer Brauerei zusammenzuarbeiten, weil Du dort eine Gegenleistung bekommst: sie beschützen Deinen Laden. Meistens. Ich habe viele Kollegen, denen es so gegangen ist: also glaube es einfach oder mach's selbst durch. Wiederum würde sich dann die Investition für dieses Buch nicht gelohnt haben. Achtung: Besonderes Augenmerk solltest Du hier unbedingt der Mindestabnahmeverpflichtung schenken. Verkaufst Du mal weniger als vereinbart, musst Du Deinen Gerstensaft in den Gully schütten, weil Dich die Vertragsstrafe meist teurer kommt. Hier ist die Rechtsprechung unterschiedlich, in jedem Fall hast Du aber lange Zeit einen Haufen Ärger. Du solltest Deine Zeit nutzen und lieber etwas Produktives schaffen. Machen wir uns nichts vor: Du brauchst ein vernünftiges Bier! Hol Dir, ohne Vertrag und Verpflichtung, eine Brauerei ins Haus. Die putzen Dir noch jeden Morgen die Schuhe, wenn Du Deinen Laden betrittst. Halte aber die Augen offen: nicht jede Brauerei zieht Dich über den Tisch. 

Ausschnitt aus "Willst Du die totale Pleite?"

 

 

 

Die Eröffnung naht 

Besuche ruhig einmal Lokale am Eröffnungstag von den vielen, die täglich inserieren. Du wirst sehen, dass beim Aufsperren der Tür noch die letzten Kabel verlegt werden, die Speisekarte von der Druckerei geholt werden muss und die Kasse noch nicht vollständig programmiert ist. Das ist absolut unprofessionell! Plane Deine Aktivitäten rechtzeitig und lege Dich dann fest. Über Dein Angebot musst Du Dir frühzeitig im Klaren sein. 

Willst Du ein Restaurant, eine Bar, ein Bistro oder was? Machst Du ein Restaurant, weil Deine Oma gut polnisch kochen kann und auch dazu bereit ist, check früh genug den Markt, ob Nachfrage besteht. Entscheide Dich für eine Speise- und Getränkekarte und vergiss nicht, genügend Angebote draufzuschreiben, an denen Du etwas verdienst. 

Der Deckungsbeitrag muss stimmen. 

Lass Dich nicht von hochgestochenen Kalkulationstheorien verwirren. Alles Schall und Rauch! Auch der Wareneinsatz ist nicht im geringsten wichtig. Mehr dazu im Kapitel "Kalkulation". Begehe nicht den Fehler und verschenke Freibier zur Eröffnung. Du hast dann eine ganze Meute von Abstaubern im Laden, die nie wieder kommen. Verteile stattdessen lieber Gutscheine an Gäste, die Dir am Herzen liegen. Setze an den Tischen kleine Appetizer oder Tomatencroutons ein. Das kostet Dich weniger und hat durchschlagenden Erfolg. Ein Flugzeug startet auch nicht halbfertig, also mach drei Tage vor Eröffnung einen kompletten Check, am besten mit einem Freund oder Kollegen, der sich auskennt. Lass Dir Kritik - aber nur von Leuten, denen Du vertraust - gefallen; sie ist notwendig, um Dein Geschäft erfolgreich führen zu können. 

Ausschnitt aus "Willst Du die totale Pleite?"